Die HEMO GmbH entstand 2017 aus der Fusion der EMO Oberflächentechnik GmbH und der Hösel GmbH. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Teilereinigungsanlagen für Lösemittel- und Hybridverfahren. Mit der Entwicklung des patentierten VAIOCS-Verfahrens im Jahr 1995 setzte HEMO Maßstäbe für die sichere Reinigung mit brennbaren Lösemitteln. Die innovative HYBRID-Technologie kombiniert Lösemittel und wässrige Medien in einem Reinigungssystem und ermöglicht so höchste Reinigungsqualität bei komplexen Anforderungen - und das seit dem Jahr 2000.

Das Herzstück und die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens ist das Technikum. Hier stehen moderne und mit den neuesten Technologien ausgestattete Serienanlagen für die Prozess- sowie Verfahrensentwicklung zur Verfügung. Auch durch die flachen Hierarchien sowie die kurzen und direkten Wege fließen Erkenntnisse aus den Versuchen kontinuierlich in die Konstruktion sowie die Fertigung der Anlagen ein.



HEMO GmbH bietet einen umfassenden Service- und Supportbereich, der speziell auf die Anforderungen unserer nationalen sowie internationalen Kunden ausgerichtet ist.
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und entwickeln für Ihre Bearbeitungsaufgabe die passende Lösung.
Verfahren
Die HEMO GmbH ist am Markt seit mehr als drei Jahrzenten
bekannt und etabliert für innovative Verfahren auf Basis der
1995 patentierten und entwickelten lösemittelbasierten
Reinigung.
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VAIOCS-Verfahren (seit 1995)
- Patentiertes Verfahren zur sicheren Verwendung brennbarer Lösemittel bei Temperaturen über dem Flammpunkt.
- Setzt Maßstäbe in der Lösemittelreinigung.
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HYBRID-Technologie (ab 2000)
- Kombination von Lösemittel- und wässriger Reinigung in aufeinanderfolgenden Schritten innerhalb einer gemeinsamen Kammer.
- Besonders geeignet für komplexe Reinigungsanforderungen.
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BEYOND-Verfahren (seit 2016)
- Neuartiger Ansatz, bei dem Lösemittel und wässrige Medien nicht getrennt, sondern im Gemisch verwendet werden.
- Ziel: Effizienzsteigerung und bessere Reinigungsergebnisse bei schwierigen Anwendungen
Verfahrensablauf
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Beladung der Reinigungskammer
- Werkstücke werden manuell oder automatisch in die Kammer eingelegt.
- Die Kammer wird luftdicht verschlossen.
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Evakuierung
- Die Kammer wird unter Vakuum auf den Systemdruck gesetzt, um Luft und Feuchtigkeit zu entfernen.
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Lösemittelzufuhr
- Lösemittel (z. B. modifiziertes Alkohol, Kohlenwasserstoffe) wird in die Kammer geleitet.
- Je nach Verfahren kann das Lösemittel als Dampf oder Flüssigkeit eingebracht werden.
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Reinigungsphase
- Die Werkstücke werden durch:
- Spritzreinigung
- Ultraschall
- Druckumfluten
- Stillstand, Schwenken oder 360° Rotation
- Dampfentfettung gereinigt.
- Ziel: Entfernen von Ölen, Fetten, Partikeln, Spänen und anderen Verunreinigungen.
- Die Werkstücke werden durch:
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Destillation / Filtration / Aufbereitung
- Das gebrauchte Lösemittel wird kontinuierlich
aufbereitet:
- Destillation zur Rückgewinnung
- Filtration zur Entfernung von Partikeln
- Das gereinigte Lösemittel wird dem Prozess wieder zugeführt.
- Das gebrauchte Lösemittel wird kontinuierlich
aufbereitet:
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Trocknung
- Die gereinigten Teile werden unter Vakuum getrocknet.
- Rückstände von Lösemittel werden vollständig entfernt.
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Belüftung und Entnahme
- Die Kammer wird belüftet.
- Die sauberen und trockenen Werkstücke werden entnommen.










